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China investiert verstärkt in Energie und Rohstoffe

Peking/Frankfurt Chinesische Investoren engagieren sich verstärkt im Ausland.

Dabei konzentrieren sie sich auf den Energie- und Rohstoffsektor. Im ersten Halbjahr 2012 erreichten angekündigte Übernahmen und Beteiligungen in anderen Ländern rund 23,9 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es nur 7,9 Milliarden gewesen, wie am Donnerstag die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) aus Frankfurt berichtete. Fast 70 Prozent flossen in die Bereiche Energie und Rohstoffe. «Die anhaltend schwache Konjunktur in den USA und Europa hat die Rohstoffpreise sinken lassen und damit auch die Marktbewertung vieler Branchenunternehmen gedrückt», sagte Jens-Peter Otto, Leiter der China Business Group bei PwC. «Für chinesische Investoren hat diese Entwicklung günstige Kaufgelegenheiten eröffnet.» Mit der Abschwächung des Wachstums auch in China verlangsamten sich die Übernahmen und Beteiligungen im Reich der Mitte selbst aber deutlich. Strategische Investoren schlossen im ersten Halbjahr 1340 Transaktionen mit einem Umfang von 45,6 Milliarden Dollar ab. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1837 Geschäfte und 62 Milliarden Dollar, wie PwC berichtete. Ausländische Investoren beteiligten sich nur noch mit 4,1 Milliarden Dollar an chinesischen Unternehmen - ein Rückgang um fast 50 Prozent. Auch Private-Equity-Fonds und andere Finanzinvestoren hielten sich deutlich zurück. Sie hofften auf fallende Kaufpreise durch das langsamere Wirtschaftswachstum.

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