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China klagt vor WTO gegen US-Strafzölle

Genf China will die Strafzölle der USA auf Solarmodule und Stahlprodukte nicht akzeptieren.

Das Land reichte am Freitag Klage bei der Welthandelsorganisation WTO ein. Dabei geht es nach Angaben Chinas um Strafzölle auf Exporte von 22 Produktgruppen im Volumen von 7,3 Milliarden Dollar. Die USA hatten jüngst Strafzölle verhängt und dabei etwa im Fall der Solarmodule argumentiert, die chinesischen Hersteller - mit einem Weltmarkanteil von 60 Prozent würden sich mit Hilfe staatlicher Subventionen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die chinesische Regierung weist die Vorwürfe zurück. Die USA und China streiten sich seit Jahren in Handelsfragen. Daher hatten Beobachter die jüngsten US-Strafzölle auch als Retourkutsche gewertet. Denn China erhebt seit einigen Monaten sogenannte Anti-Dumping-Zölle für Autoimporte aus den USA. Dabei hatten die Chinesen ebenso argumentiert wie die USA jetzt: die Produktion werde subventioniert, was der Branche im Verkaufsland schade.

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