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China steckt 150 Milliarden Franken in neue Infrastrukturprojekte

Shanghai China will mit einem weiteren Investitions- Kraftakt den Konjunkturabschwung stoppen.

Die staatliche Planungskommission gab am Freitag grünes Licht für 60 Infrastrukturprojekte mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet rund 150 Milliarden Franken. Dies entspricht etwa einem Viertel der Summe, die die Regierung während der weltweiten Finanzkrise 2008/09 in Konjunkturpakete investierte. Davon sollen beispielsweise 13 Autobahnen sowie Schiffs- und Flughäfen gebaut werden. «Damit signalisiert die Regierung einen Kurswechsel, sie wird aktiver», sagte Nomura-Ökonom Zhang Zhiwei. Das könne die Konjunktur ab dem vierten Quartal anschieben. Der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt droht in diesem Jahr das langsamste Wachstum seit 13 Jahren. Die Regierung rechnet nur noch mit einem Plus von 7,5 Prozent. Investitionen sind die grösste Konjunkturstütze der Volksrepublik: Sie sorgten im vergangenen Jahr für mehr als die Hälfte des Wirtschaftswachstums von 9,3 Prozent.

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