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China verschärft Regeln für Export seltener Erden

Peking China hat die Regeln für den Export seltener Erden verschärft.

Das chinesische Handelsministerium erliess am Donnerstag strengere Richtlinien für Unternehmen, welche die wichtigen Metalle ins Ausland exportieren wollen. Unter anderem müssen Exporteure internationale Qualitätsstandards sowie lokale und nationale Umweltschutzanforderungen erfüllen. Als seltene Erden werden 17 Metalle bezeichnet. China hat derzeit beim Abbau der für moderne Technologien wie Hybridautos, Handys und Windräder wichtigen Metalle ein Quasi-Monopol. Zwar liegen nur ungefähr ein Drittel der weltweiten Rohstoffvorkommen in China, im vergangenen Jahr stammten aber 97 Prozent der weltweiten Versorgung aus der Volksrepublik. Grund dafür sind die niedrigen Löhne in China, die einen Abbau der stark verstreut vorkommenden seltenen Erden günstiger machen. Erst Anfang November hatte die chinesische Regierung angekündigt, von zehn der seltenen Erden Reserven anlegen zu wollen. Bereits 2006 begann China, seine Exporte jährlich um fünf bis zehn Prozent zu reduzieren. Mehrere Länder, unter ihnen Deutschland und Japan, hatten zuletzt angekündigt, von den Exporten aus China unabhängiger werden zu wollen. Weitere Vorkommen der seltenen Erden liegen nach Angaben der deutschen Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe unter anderem in Australien, Russland und Grönland.

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