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Chrysler profitiert von boomenden US-Verkäufen

Auburn Hills Die florierenden Verkäufe in der Heimat füllen dem US-Autobauer Chrysler die Kasse.

Im zweiten Quartal konnte die Fiat-Tochter den Umsatz um 23 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn lag bei unterm Strich 436 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 370 Millionen Dollar aufgelaufen war. Chrysler habe aus seiner Vergangenheit gelernt, erklärte Firmenchef Sergio Marchionne am Montag. Chrysler hatte während der Wirtschaftskrise 2009 nur dank Staatshilfe überlebt. Fiat half mit technischem Know-How und hält mittlerweile die Mehrheit am Unternehmen. Neue Modelle brachten die Käufer zurück. Zu den Marken gehören Jeep, Dodge und die Pick-up-Trucks von Ram. Im zweiten Quartal verkaufte Chrysler weltweit 582'000 Wagen - ein Plus von 20 Prozent. Der Marktanteil in den USA verbesserte sich nach Firmenangaben von 10,6 auf 11,2 Prozent. Ausserhalb Nordamerikas konnte der Hersteller um 58 Prozent auf 70'000 Wagen zulegen. Darunter waren 19'000 Autos aus Chrysler-Fertigung, die von der Muttergesellschaft Fiat verkauft wurden. Chrysler sieht sich damit weiterhin auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen: Der Ford- und GM-Rivale will 2,3 bis 2,4 Millionen Wagen ausliefern und damit einen Umsatz von rund 65 Milliarden Dollar erwirtschaften, was ein Zuwachs von 18 Prozent zum Vorjahr wäre. Der Gewinn soll sich auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar mehr als verachtfachen.

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