Zum Hauptinhalt springen

Clariant liegt bei Süd-Chemie-Integration vor dem Zeitplan Name und Logo von Süd-Chemie verschwinden

Der Spezialitätenchemiekonzern Clariant kommt bei der Integration der übernommenen Süd-Chemie schneller vorwärts als geplant.

Der angekündigte Abbau von 700 Arbeitsplätzen wird laut Clariant-Chef Hariolf Kottmann zu 70 Prozent noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die anderen 30 Prozent sollen bis Mitte 2013 abgeschlossen sein. «Wir sind hier ein halbes bis Dreivierteljahr schneller, als wir es geplant haben», sagte Kottmann in der «Financial Times Deutschland» von (heute) Dienstag. Weiter kündigte Kottmann an, dass Name und Logo von Süd-Chemie im Zuge der Integration verschwinden werden. Das Logo werde durch dasjenige von Clariant ersetzt. Dies, obschon Clariant im Übernahmedokument die Absicht geäussert hatte, Marke und Logo von Süd-Chemie zu erhalten. Clariant-Sprecher Kai Rolker erklärte dazu auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, die Absichtserklärung sei «rechtlich nicht bindend». Im Rahmen einer Akquisition sei es normal, dass Entscheidungen laufend auf den Prüfstand gestellt würden. «Da die Integration schneller als geplant verläuft, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.» Verkaufspläne werden konkreter Die Pläne des Konzerns, einzelne Geschäftseinheiten zu verkaufen, haben inzwischen konkrete Formen angenommen, wie Kottmann der «Financial Times Deutschland» sagte. «Die Dokumente sind erstellt, wir haben die Citigroup als Investmentbank eingeschaltet, und wir nehmen in diesen Tagen mit den ersten ausgewählten Interessenten Gespräche auf.» An der Bilanzmedienkonferenz des Konzerns im Februar hatte Kottmann die Sparten Textile Chemicals, Paper Specialties, Emulsions sowie Detergents and Intermediates als mögliche Verkaufsobjekte genannt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch