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Clariant-Mitarbeiter in der Schweiz vom Verkauf betroffen

Vom Verkauf der drei Clariant-Geschäftsbereiche Textilchemikalien, Papierspezialitäten und Emulsionen sind kaum Mitarbeiter in der Schweiz betroffen.

Die Produktion der drei Sparten befindet sich in asiatischen und lateinamerikanischen Ländern sowie in Deutschland, Spanien und Frankreich. In der Schweiz seien nur ganz wenige Personen auf administrativen Posten für eine der drei verkauften Sparten tätig, sagte ein Clariant-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Für die weltweit rund 3000 vom Verkauf betroffenen Mitarbeiter dürfte der Besitzerwechsel aber zumindest vorerst keine Auswirkungen haben. Es könne damit gerechnet werden, dass die neue Besitzerin - die Beteiligungsgesellschaft SK Capital - die Geschäftsbereiche weiterführe, sagte der Clariant-Sprecher weiter. Man habe die Sparten bewusst nicht an einen anonymen Finanzinvestor sondern an eine in der Branche bekannte Gesellschaft mit einem guten Ruf verkauft, hiess es weiter. Bei den veräusserten Sparten handle es sich zudem um gesunde Geschäftsbereiche. Clariant veräussert die Sparten, weil sie nicht in die Geschäftsstrategie des Konzerns passen. Diese sieht eine Fokussierung vor auf Märkte mit hohen Wachstumsraten und auf Geschäfte, in denen Clariant eine starke Wettbewerbsposition mit Preisgestaltungskraft hat. Mit den drei Sparten erzielte Clariant 2012 einen Betriebsgewinn (Ebitda) von 80 Millionen Franken.

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