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Cornèr Bank mit geschrumpftem Gewinn

Die in Lugano ansässige Cornèr Bank hat 2010 einen Nettogewinn von 64 Millionen

Fr. erzielt. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 12,8 Prozent. Bedingt ist das Ergebnis durch ausserordentliche Faktoren, heisst es in einem Communiqué vom Mittwoch. Der Zufluss an Neugeldern sei trotz Frankenstärke, tiefen Zinsen und schwachen Finanzmärkten vielversprechend. Die Bank verfolgte eine vorsichtige Anlagepolitik und diversifizierte bei Märkten und Produkten, was sich 2010 bewährte. Von Bedeutung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Vermarktung von Zahlungskarten in England und ähnliche zukünftige Projekte von Cornèrecard in anderen europäischen Märkten. Das Hypothekarkreditvolumen der Bank wuchs auf 749,9 Millionen Franken. Das kam nach Bankangaben dank der geografischen und wirtschaftlichen Nähe zum Tessin zustande. Die Kapitaldecke beläuft sich bei 801,9 Millionen Fr. auf mehr als das Dreifache des notwendigen Eigenkapitals. Cornèr schaut darum den verschärften Eigenkapitalvorschriften mit Zuversicht entgegen. Mit 777 Personen blieb der Personalbestand stabil. 35 Beschäftigte waren in ausländischen Filialen tätig. Die Cornèr Bank wurde 1952 von Vittorio Cornaro gegründet und befindet sich noch heute im Mehrheitsbesitz der Familie Cornaro. 1975 führte die Cornèr Bank als erstes Bankinstitut in der Schweiz die Visa-Karten ein. 1998 folgte die Lancierung der MasterCard-Karte.

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