Zum Hauptinhalt springen

Credit Suisse bringt Milliardenanleihen unter die Investoren

Die Credit Suisse (CS) kann wie geplant 3,8 Milliarden

Fr. mithilfe von Wandelanleihen aufnehmen. Die Staatsfonds von Katar, Singapur und Norwegen sowie eine Reihe anderer strategischer und institutioneller Investoren übernahmen Papiere im Wert von 1,9 Milliarden Fr. direkt. Eine zweite Tranche von ebenfalls 1,9 Milliarden Fr. für bestehende CS- Aktionäre brachte die CS ebenfalls an den Mann. Die Bank teilte am Montag mit, dass die Ausübungsquote 96,6 Prozent betragen habe. Die verbleibenden Anleihen mit einem Wert von 64 Millionen Franken übernahmen die strategischen und institutionelle Anleger. «Das ist ein sehr starkes Ergebnis und ein erfreulicher Vertrauensbeweis von Seiten unserer bestehenden und neuen Investoren», liess sich CS-Chef Brady Dougan in einer Mitteilung zitieren. Die Börse reagierte ebenfalls erfreut: Der Kurs der CS- Aktie stieg zeitweise um 2 Prozent. Die Anleihen werden im März 2013 in Aktien gewandelt. Ihre Ausgabe ist ein Teil des vor zwei Wochen angekündigten Programms, mit der die CS ihr Eigenkapital aufpolstern will. Die CS geriet im Juni in die Kritik, nachdem die Schweizerische Nationalbank ihre Reserven als zu schwach bezeichnet und wegen des globalen Investmentbankings Risiken ausgemacht hatte. Insgesamt will die Bank nun mit einer Reihe von Massnahmen über 15 Milliarden Fr. einsammeln.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch