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Credit Suisse hat Kundendaten direkt an US-Behörden übergeben

Die der Beihilfe zum Steuerbetrug verdächtigte Credit Suisse (CS) hat direkt Bankdaten ihrer Kunden an amerikanische Behörden übergeben.

Laut Konzernchef Brady Dougan stützte sich die Bank dabei auf Entscheide des Bundesrats. «Auf Grundlage des jüngsten Entscheids des Bundesrates haben wir den US-Behörden Informationen direkt geliefert», sagte Dougan vor den Aktionären, die sich am Freitag in Zürich zur CS- Generalversammlung eingefunden hatten. Die CS nehme den Steuerstreit sehr ernst, bekundete er. Die CS steht wie 11 weitere Schweizer Banken im Visier der amerikanischen Steuerfahnder. Die Institute sollen reichen Amerikanern geholfen haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Der Bundesrat sowie die Schweizer Justiz haben schon mehrfach - teilweise nach juristischem Hin und Her - Datenlieferungen erlaubt und so das jahrzehntelang bestehende Schweizer Bankgeheimnis teilweise aufgehoben. Die Schweiz erlaubt Datenlieferungen aber nach wie vor nur unter Erfüllung gewisser Kriterien. Die CS ihrerseits hat ihre Kunden und die Öffentlichkeit ebenfalls schon über die Transfers informiert.

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