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Credit Suisse mit 1,1 Milliarden Franken Gewinn im ersten Quartal

Dank eines wieder deutlich besseren Resultats der Investmentbank hat die Credit Suisse (CS) im ersten Quartal ihren Reingewinn im Vergleich zum Vorquartal um 35 Prozent auf 1,1 Milliarden

Fr. steigern können. Das Resultat der Grossbank blieb aber deutlich hinter dem Gewinn im ersten Quartal des Vorjahres zurück. Erneut konnte die CS im ersten Quartal einen starken Zufluss von neuen Kundengeldern verzeichnen. Das Nettoneugeld belief sich konzernweit auf 19,1 Milliarden Franken. Vor einem Jahr lag es bei 26,0 Milliarden Franken, im Schlussquartal des Vorjahres bei 13,9 Milliarden Franken. Die von der CS verwalteten Vermögen betrugen Ende März 1,28 Billionen Franken. Innert drei Monaten sind sie um 2,3 Prozent angestiegen, was gemäss Communiqué vom Mittwoch auf die neuen Kundengelder und die Entwicklungen an den Anleihen- und Aktienmärkten zurückzuführen ist. Der Gewinn in der Konzernsparte Vermögensverwaltung (Private Banking) blieb leicht unter dem Wert des Vorjahres. Die CS führt dies auf einen Rückgang bei den Kommissions- und Gebührenerträgen sowie auf einen leichten Anstieg des Personalaufwands zurück. Im Investmentbanking blieb die CS mit einem Vorsteuergewinn von 1,34 Milliarden Fr. zwar 25 Prozent hinter dem Ergebnis des guten ersten Quartals des Vorjahres zurück. Im Vergleich zum Vorquartal, wo der Spartengewinn 558 Millionen Fr. betrug, konnte das Ergebnis aber doch deutlich gesteigert werden. Im Geschäft mit institutionellen Kunden und alternativen Anlagen (Asset Management) blieb die CS mit einem Vorsteuergewinn von 172 Millionen Fr. etwa auf dem Niveau des Vorquartals. Konzernchef Brady Dougan wird im Communiqué dahingehend zitiert, dass die CS erneut bewiesen habe, dass ihr Geschäftsmodell zu stabilen und nachhaltigen Erträgen führe. Trotz grosser Ungewissheit an den Finanzmärkten habe die CS ihre Kundenbasis und die Marktanteile ausbauen können.

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