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Daimler verbessert Quartalsgewinn um ein Fünftel

Stuttgart Beim deutschen Autobauer Daimler laufen die Geschäfte gut.

Der Umsatz des Konzerns legte in den ersten drei Monaten des Jahres um 9 Prozent auf 27 Milliarden Euro zu. An die Konkurrenz kommt Daimler jedoch nicht heran. Insgesamt hat der Autobauer im ersten Quartal so viele Wagen der Marke Mercedes-Benz verkauft wie noch nie zuvor. Insgesamt hat das Unternehmen 338'300 Fahrzeuge abgesetzt, teilte Daimler am Freitag mit. Verantwortlich für das Absatzplus seien vor allem gute Geschäfte in Europa und den USA gewesen. Die Konkurrenz ist Daimler derzeit aber voraus. Der grösste europäische Autokonzern Volkswagen hatte mit den Marken VW, Porsche, Audi, Bentley und MAN im ersten Quartal weltweit mehr als zwei Millionen Fahrzeuge verkauft. Der BMW-Konzern verkaufte 425'528 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Dennoch erzielte Daimler satte Gewinne. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verbesserte sich auf 2,13 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 5 Prozent entspricht. Unter dem Strich standen 1,42 Milliarden Euro - das sind 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmenschef Dieter Zetsche bestätigte Daimlers Prognosen. «Wir liegen im Plan, sowohl unsere Ziele in diesem Jahr als auch unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen», sagte er laut Mitteilung. Der Konzernboss hatte zum Angriff auf die Konkurrenten BMW und Audi geblasen. Mit Blick auf die Zahlen bleibt Daimlers Bussparte das Sorgenkind. Im für diesen Bereich traditionell schwachen ersten Vierteljahr verdreifachte sich der operative Verlust von minus 33 auf minus 103 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 12 Prozent zurück. Angesichts des jüngsten Wirbels um angebliche Ausstiegspläne des grössten Einzelaktionärs Abu Dhabi mühte sich Daimler-Finanzchef Bodo Uebber am Freitag, die Wogen zu glätten. Es gebe keine Hinweise auf eine Abkehr des Scheichtums, das über seinen Staatsfonds Aabar rund neun Prozent von Daimler kontrolliert. Laut Medienberichten sollen die Scheichs unzufrieden sein, dass es bei Daimler nicht so rund läuft wie etwa bei Audi oder BMW. Uebber ging darauf nicht ein.

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