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Ex-UBS-Trader droht Abschiebung nach Afrika

Der verurteilte Kweku Adoboli muss London und seine Freunde wohl bald verlassen. Er wehrt sich mit aller Kraft - und einem Argument, welches der Richter kühl konterte.

Muss möglicherweise Grossbritannien verlassen: Kweku Adoboli.
Muss möglicherweise Grossbritannien verlassen: Kweku Adoboli.
Keystone

Sein 2,3-Milliarden-Verlust könnte Kweku Adoboli noch viel teurer zu stehen kommen als ohnehin schon. Vergangenen Juni wurde er nach über drei Jahren Gefängnis zwar aus der Haft entlassen, jetzt droht dem 35-Jährigen aber die Abschiebung aus Grossbritannien.

Der gebürtige Ghanaer lebt seit über 23 Jahren auf der Insel, hatte aber bisher auf die Beanspruchung der britischen Staatsbürgerschaft verzichtet. Nach der Anhörung Anfang September, wo er England als seine Heimat bezeichnete, wurde Adobolis Klage gegen die Ausweisung abgewiesen. «Das bricht mir das Herz», sagte Adoboli laut der «Financial Times», gab sich dann aber sofort kämpferisch und kündigte Berufung an.

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