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Die EZB steht vor einer historischen Weichenstellung

Die erwarteten Käufe von Staatsanleihen stossen auf deutsche Vorbehalte, was die Wirkung dämpfen wird.

EZB-Präsident Mario Draghi muss beim Kauf von Anleihen deutschen Befindlichkeiten Rechnung tragen.
EZB-Präsident Mario Draghi muss beim Kauf von Anleihen deutschen Befindlichkeiten Rechnung tragen.
Michael Probst, AP

Nicht einmal in den dunkelsten Albträumen hätte sich jemand beim Start des Euro vor gut 16 Jahren so etwas vorstellen können: Dass die Europäische Zentralbank (EZB) dereinst gezwungen sein würde, zum ultimativen geldpolitischen Mittel zu greifen – dem Kauf von Staatsanleihen zwecks Ausweitung der Liquidität. Noch auf dem Höhepunkt der ­Euroschuldenkrise 2011/12 galt es weitherum, besonders in Deutschland, als ausgeschlossen, ja undenkbar, dass die EZB je auf eine solche Politik der quantitativen Lockerung (Quantitative Easing, QE) umsteigen würde.

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