Zum Hauptinhalt springen

Das iPad macht dem PC-Geschäft zu schaffen

Berlin Tablet-Computer wie das iPad bereiten dem klassischen PC-Geschäft zunehmend Probleme.

Der weltweite PC-Absatz erreichte 2010 nach dem Krisenjahr 2009 mit einem Plus von 13,8 Prozent zwar wieder ein zweistelliges Wachstum. Bereits das vierte Quartal 2010 blieb mit einer Jahresrate von 3,1 Prozent aber hinter den Erwartungen zurück, wie die Marktforschungsfirma Gartner auf Basis vorläufiger Zahlen am Donnerstag mitteilte. «Das ist wirklich das erste Mal in der Geschichte, dass es eine praktikable Alternative zum PC gibt», sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal der Nachrichtenagentur dpa. «Der PC ist in den Augen der Verbraucher immer noch sehr wichtig. Aber sie halten jetzt verstärkt nach Alternativen Ausschau.» In Haushalten, in denen es bereits ein oder zwei PCs gebe, werde jetzt eher ein Tablet-Computer gekauft als ein weiterer Personalcomputer. Vielfach werde eine anstehende Kaufentscheidung aber auch hinausgeschoben, zumal angesichts einer erwarteten zweiten iPad-Ausgabe und der Einführung neuer Tablet-Computer von anderen Herstellern die Unsicherheit gewachsen sei. Gartner betrachtet die Tablet-Computer nicht als Teil des PC- Marktes. Dieser wird den Angaben zufolge weiter von Hewlett-Packard angeführt. HP hat einen Anteil von 17,9 Prozent an den 350,9 Millionen Personalcomputern, die im vergangenen Jahr weltweit verkauft wurden. Auf den weiteren Plätzen folgen Acer (12,9 Prozent), Dell (12,0 Prozent), Lenovo (9,7 Prozent) und Toshiba (5,4 Prozent).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch