Zum Hauptinhalt springen

Das schwarze Gold des IS im Visier

Der Islamische Staat (IS) finanziert sich durch Ölvorkommen vor allem von innen heraus. Luftschläge sollen diese Haupteinnahmequelle massiv schwächen.

Die russische Luftwaffe nimmt eine Ölraffinerie in Syrien ins Visier.
Die russische Luftwaffe nimmt eine Ölraffinerie in Syrien ins Visier.
EPA/Russian Defence Ministry
Laut eigenen Angaben handelt es sich um eine Ölraffinerie des IS.
Laut eigenen Angaben handelt es sich um eine Ölraffinerie des IS.
EPA/Russian Defence Ministry
So zögerte die russische Luftwaffe nicht mit deren Vernichtung.
So zögerte die russische Luftwaffe nicht mit deren Vernichtung.
EPA/Russian Defence Ministry
1 / 5

Die eroberten Öl-Felder im Irak und in Syrien gehören zu den wichtigsten Einnahmequellen des sogenannten Islamischen Staats (IS). Die von den USA geführte Koalition hielt sich mit Bombardements der IS-Ölanlagen bislang aber eher zurück, aus Angst, grosse Teile der Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Vor allem waren sie nach einem Bericht der «Financial Times» genau darauf bedacht, nur die IS-Anlagen selbst zu treffen und nicht auch die von ihr unabhängigen Händler, die mit ihren Lastwagen Staus von bis zu sechs Kilometern in Kauf nahmen, um mit Öl beladen zu werden. Vom IS-Öl hängen nicht nur die Terroristen ab, sondern die ganze Bevölkerung der Region. Selbst Gruppen, die den IS bekämpfen, sind darauf angewiesen und beziehen das Öl indirekt vom Feind. Vom Zugang zu Öl hängt auch ein Teil der Elektrizitätsversorgung ab.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.