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Daten aus China und Schuldenkrise lasten auf Börsen in Asien

Tokio Sorgen um die Weltkonjunktur haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag belastet.

Zu den Unsicherheiten wegen der Schuldenkrise in Europa kamen enttäuschende Handelsdaten aus China hinzu. Dies schürte Ängste vor einem Abschwung der zweitgrössten Volkswirtschaft. An der Tokioter Börse schloss der 225 Werte umfassende Nikkei- Index 0,4 Prozent tiefer bei 9009 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab knapp 0,1 Prozent auf 765 Punkte nach. Auch die Märkte in Hongkong, Seoul und Singapur verloren. Der chinesische Leitindex in Shanghai trat auf der Stelle. Die Börsen in Taiwan und Australien legten dagegen leicht zu. Die politischen Turbulenzen in Griechenland und die Furcht vor einem Übergreifen der Schuldenkrise auf Spanien hatten zuvor schon die US- Börsen belastet. Sowohl die chinesischen Export- als auch die Import-Zahlen hätten den Markt enttäuscht, sagte Analyst Jiang Chao von Guotai Junan Securities. «Ich denke, wir werden unsere Handelsprognose für das Gesamtjahr überprüfen müssen.» Zu den Gewinnern in Tokio zählte vor allem der Autobauer Toyota, dessen Aktien 0,8 Prozent zulegten. Zu den Verlierern gehörten dagegen Elektronikwerte wie Panasonic, dessen Papiere 1,4 Prozent einbüssten. Canon-Titel fielen um 0,7 Prozent.

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