Zum Hauptinhalt springen

«Denken Sie an den Fall der Brustimplantate»

Der Präsident von Transparency International Schweiz lässt kein gutes Haar an den Whistleblower-Plänen des Bundesrats. Mit eindrücklichen Beispielen untermalt Jean-Pierre Méan seine Position.

Romeo Regenass
Der Bundesrat konkretisiert das Vorgehen bei der Meldung von Missständen: Ein Arbeitnehmer in einem Büro.
Der Bundesrat konkretisiert das Vorgehen bei der Meldung von Missständen: Ein Arbeitnehmer in einem Büro.
Keystone

Der Bundesrat will Whistleblower besser schützen, verzichtet aber vorerst auf einen Ausbau des Kündigungsschutzes. Zu Recht?

Ich sehe in der Mitteilung des Bundesrats überhaupt keinen besseren Schutz der Whistleblower, im Gegenteil: Das ist eine Zementierung des Status quo, bei dem sich ein Arbeitnehmer strafbar macht, wenn er die Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber verletzt. Das ist nicht das, was es braucht, um Whistleblower zu schützen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen