Zum Hauptinhalt springen

Der Betrugstrick mit dem fremden Briefkasten

Eine Betrügerin kapert Briefkästen, um beim Onlinehändler Zalando zu bestellen, ohne zu bezahlen.

Steht hinter jedem Päckli eine reale Person? Bild aus dem neuen Zalando-Logistikzentrum in Erfurt. Foto: Candy Welz (DDP)
Steht hinter jedem Päckli eine reale Person? Bild aus dem neuen Zalando-Logistikzentrum in Erfurt. Foto: Candy Welz (DDP)

Die Stiefel von Diesel kosten bei Zalando 220 Franken, die Daunenjacke von Hilfiger gibt es für 270 Franken. Viel Geld. Doch A. M.* kennt einen Weg, um gratis an die Artikel zu kommen: Sie spaziert durch Zürich und sucht Briefkästen ohne Namensschilder, vorwiegend bei grossen Wohnblöcken. Findet sie einen, zum Beispiel an der Zurlindenstrasse, prüft sie, ob jemand dort wohnt. Ist die Wohnung leer, setzt sie im Briefkasten ein Schild mit einem erfundenen Namen ein – zum Beispiel Sebastian Suter. Dann geht sie nach Hause, setzt sich an den Computer und erstellt bei Zalando ein neues Profil unter dem Namen Suter, bestellt die Stiefel von Diesel, die Daunenjacke von Hilfiger – und wartet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.