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Der unbeliebte Boss aus den USA

Der Chef von General Electric möchte in Frankreich gerne Milliarden ausgeben. Und droht zu scheitern. Es ist eine Geschichte mit einer gehörigen Portion Ironie.

Wirkt zuversichtlich: Jeffrey Immelt, der Chef von General Electric winkt nach einem Treffen mit Francois Hollande den Journalisten zu. (28. April 2014)
Wirkt zuversichtlich: Jeffrey Immelt, der Chef von General Electric winkt nach einem Treffen mit Francois Hollande den Journalisten zu. (28. April 2014)
Philippe Wojazer, Reuters
Dem französischen Präsidenten Hollande (l. und Industrieminister Arnaud Montebourg will Immelt sein Übernahmeangebot unterbreiten. (Archivaufnahme)
Dem französischen Präsidenten Hollande (l. und Industrieminister Arnaud Montebourg will Immelt sein Übernahmeangebot unterbreiten. (Archivaufnahme)
Charles Platiau, Reuters
Das Angebot sieht vor, dass Siemens die Energietechnik-Sparte von Alstom übernimmt und den Franzosen im Gegenzug die eigene Zug-Sparte überlässt. ICE und TGV (Bild) kämen dann aus einer Hand.
Das Angebot sieht vor, dass Siemens die Energietechnik-Sparte von Alstom übernimmt und den Franzosen im Gegenzug die eigene Zug-Sparte überlässt. ICE und TGV (Bild) kämen dann aus einer Hand.
Charles Platiau, Reuters
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Um 9.30 Uhr war es endlich so weit. Jeffrey Immelt, Konzernchef von General Electric, wurde vom französischen Präsidenten François Hollande und Industrieminister Arnaud Montebourg empfangen. Der Anlass: das Angebot des amerikanischen Industriekonglomerats, Teile des französischen Energie- und Zug-Konzerns Alstom für insgesamt 13 Milliarden Dollar zu übernehmen. Eigentlich hätte das Treffen bereits am Sonntag stattfinden sollen – aber dann haben sich die Ereignisse überschlagen. Und der 58-jährige Immelt musste warten.

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