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Deutsche Bank steigert Quartalsgewinn

Frankfurt Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 2011 das zweitbeste Ergebnis der Konzerngeschichte erzielt.

Wie das grösste deutsche Finanzinstitut am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, stieg der Gewinn nach Steuern von 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,1 Milliarden Euro. Nur Anfang 2007 war es noch etwas besser gelaufen. Vor Steuern erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 3,0 Milliarden Euro, was einem Plus von 8 Prozent entspricht. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Die Erträge legten den Angaben zufolge um 16 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro zu. Dieser Anstieg sei vornehmlich auf die 2010 erworbenen Geschäftsaktivitäten der deutschen Postbank, von Sal. Oppenheim und von Teilen der ABN AMRO in den Niederlanden zurückzuführen. «Die Deutsche Bank ist sehr gut in dieses Jahr gestartet», sagte Konzernchef Josef Ackermann. Ebenso wie die Höhe ermutige die breite Basis der Erträge im ersten Quartal. «Darin spiegeln sich Diversifizierung und geografische Ausgewogenheit unseres Geschäftsmodells wider», sagte der Schweizer. Die Deutsche Bank sei zuversichtlich, ihr «ehrgeiziges Gewinnziel» für 2011 von 10 Milliarden Euro vor Steuern in den operativen Geschäftsbereichen zu erreichen. Zu dem angepeilten Rekordgewinn soll die Investmentbank mit 6,4 Milliarden Euro den Löwenanteil beitragen. Im ersten Quartal verbuchte diese schwankungsanfällige Sparte bereits einen Gewinn von 2,6 Milliarden Euro. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) der Bank verbesserte sich auf 9,6 Prozent. Ende 2010 waren es noch 8,7 Prozent.

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