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Deutsche Bank überweist sechs Milliarden Dollar – ungewollt

Bei einer Transaktion hat ein Mitarbeiter der Deutschen Bank die Null neunmal zu viel gedrückt – und mehrere Milliarden US-Dollar an einen Kunden überwiesen.

Ein Tippfehler führt beinahe zur Katastrophe: Der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Archiv)
Ein Tippfehler führt beinahe zur Katastrophe: Der Hauptsitz der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (Archiv)
Boris Rössler, Keystone

Da hatte wohl jemand schnelle Finger – zu schnelle Finger. Bei einer Geldtransaktion soll ein Mitarbeiter der Deutschen Bank aus Versehen sechs Milliarden Dollar überwiesen haben. Der unverhoffte Geldsegen war aber schnell wieder vorbei, die Deutsche Bank bemerkte den Fehler bereits einen Tag später, wie der britische «Guardian» berichtet.

Der Fehler soll im Juni passiert sein. Gemäss dem Bericht hat die Deutsche Bank von London aus sechs Milliarden Dollar überwiesen. Der «Guardian» schreibt zudem, dass ein «ziemlich neuer Mitarbeiter» im Devisenhandel der Verursacher gewesen sei. Trotzdem werfe der Fall Fragen auf, da bei einer solchen Überweisung – vor allem bei so einem hohen Betrag – normalerweise das Vier-Augen-Prinzip greife. Die Bank hatte den Vorfall selbst gemeldet.

Die immense Geldsumme floss demnach auf das Konto eines US-Hedgefonds. Grund für die ungewollte Überweisung soll ein sogenannter Fat-Finger-Fehler gewesen sein. Oder anders gesagt: Die Null wurde aus Versehen zu häufig gedrückt.

Erst vergangenes Wochenende hatte die Deutsche Bank über diverse Umstrukturierungen und Erneuerungen informiert.

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