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Deutsche-Börse-Chef trommelt für Zusammenschluss mit Nyse

Frankfurt Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni hat auf der Generalversammlung erneut für seine Fusionspläne mit der New Yorker Nyse geworben.

Er lockte mit satten Gewinnen. «Durch den Zusammenschluss ergeben sich konkrete und unmittelbare finanzielle Vorteile und attraktive Wachstumschancen für Sie, unsere Aktionäre», sagte Francioni am Donnerstag laut Redetext in Frankfurt. Dabei verwies der Schweizer Manager auf Synergien, die durch eine Fusion erzielt würden. Deutsche Börse und Nyse Euronext wollen sich zum weltgrössten Börsenkonzern zusammenschliessen, was die US-Rivalen Nasdaq und ICE mit aller Macht zu verhindern versuchen. Sie legten deshalb einen anderen Fusionsvorschlag für die Nyse auf den Tisch und versuchen seitdem, die Nyse-Aktionäre auf ihre Seite zu ziehen. Es sei aber fraglich, ob die Konkurrenten damit Erfolg hätten, sagte Francioni. Am 7. Juli zeigt sich, wer mit seiner Offerte Erfolg hat: Dann stimmen die Nyse-Aktionäre auf einer ausserordentlichen Versammlung über das Gebot der Deutschen Börse ab. Mindestens 50 Prozent der Aktionäre müssen die Pläne gutheissen, sonst platzt die Fusion. Von Seiten der Deutsche-Börse-Investoren sind sogar 75 Prozent nötig. Hier ist entscheidend, wie viele Aktien der Deutschen Börse für einen Tausch in Titel der neuen Börsengesellschaft bis zum 13. Juli eingereicht werden.

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