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«Die Alleskönner fressen zu viel Strom»

Swatch-Chef Nick Hayek glaubt nicht, dass intelligente Uhren wie die Apple Watch Schweizer Produzenten in Bedrängnis bringen.

Nick Hayek: «Was Apple und die anderen bisher präsentiert haben, haut niemanden aus den Socken.» Foto: Keystone
Nick Hayek: «Was Apple und die anderen bisher präsentiert haben, haut niemanden aus den Socken.» Foto: Keystone

Sie haben Anfang August Ihre erste Smartwatch lanciert: eine bunte Kunststoffuhr, die Schritte und Kalorien zählen sowie bei Volleyballern die Schlagstärke messen kann. Können Sie damit auf dem Zukunftsmarkt der multifunktionellen Uhren bestehen?

Erstens ist das nicht unsere erste Smartuhr. Sie vergessen die Paparazzi-Uhr mit Microsoft im Jahr 2003 und unsere Access-Uhren, die 1996 lanciert worden sind. Zweitens gibt es diesen Markt vorerst nur im Kopf der Analysten und Journalisten. Es sind vor allem Amerikaner, die glauben, dass die Leute eine Uhr nur wegen der Funktionalität kaufen. Uhren werden zuallererst wegen der Emotionen gekauft, die sie transportieren. Schauen Sie, was hier in unserem Laden in Interlaken los ist. Hier gehen 1000 Uhren und mehr pro Tag über den Ladentisch.

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