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«Die Computer-Revolution ist bereits vorbei»

Robert Gordon, führender Kritiker der Technologie-Optimisten, erklärt, warum die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft abgenommen hat und auch künftig tief bleiben wird.

«Die Ängste in Bezug auf Computer und Roboter als Ersatz für Beschäftigte sind deutlich übertrieben»: Robert Gordon über die künftige Arbeitswelt.
«Die Ängste in Bezug auf Computer und Roboter als Ersatz für Beschäftigte sind deutlich übertrieben»: Robert Gordon über die künftige Arbeitswelt.
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Gordon bezweilfelt mehr Wirtschaftswachstum durch Roboter, da es keine im Weiterbildungs- und Medizinsektor, in Restaurants, oder Detailhandel gebe. Hier ein Amphibien-Roboter während einer Vorführung.
Gordon bezweilfelt mehr Wirtschaftswachstum durch Roboter, da es keine im Weiterbildungs- und Medizinsektor, in Restaurants, oder Detailhandel gebe. Hier ein Amphibien-Roboter während einer Vorführung.
EPA/Franck Robichon
Mehr Wirtschaftspower dank Roboterpower? In den USA ist das Produktivitätswachstum trotz fortschreitender Digitalisierung in den letzten fünf Jahren dramatisch zurückgegangen, betont Gordon.
Mehr Wirtschaftspower dank Roboterpower? In den USA ist das Produktivitätswachstum trotz fortschreitender Digitalisierung in den letzten fünf Jahren dramatisch zurückgegangen, betont Gordon.
Nigel Treblin, Reuters
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Die ganze Welt spricht von einer neuen technologischen Revolution. Wieso zweifeln Sie daran?

Ich sage nicht, es gebe keine Innovationen und keinen Fortschritt mehr. Roboter werden weiterentwickelt, das gilt auch für viele neue Computeranwendungen, mit denen unter anderem menschliche Arbeitskraft ersetzt wird. Aber die Veränderungen kommen nicht immer schneller. Dieser Prozess wird sogar langsamer. Wir sehen die Roboter nirgendwo, ausser in der Güterherstellung. Es gibt praktisch keine Roboter im Weiterbildungs- und Medizinsektor, in Restaurants, im Detailhandel.

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