«Die Eurozone bleibt auf Erholungskurs»

Die Europäische Zentralbank sieht die Konjunktur in Europa weiter im Aufwind. Der Arbeitsmarkt erholt sich langsam.

Glaubt an eine positive Zukunft: Bankenchef Mario Draghi.(16. Juli 2015)

Glaubt an eine positive Zukunft: Bankenchef Mario Draghi.(16. Juli 2015) Bild: EPA/Arne Dedert/Keystone

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Auf den Arbeitsmärkten sei eine allmähliche Besserung zu sehen, heisst es im neusten Wirtschaftsbericht 05/2015, der veröffentlicht wurde. Darin steht, die Eurozone bleibe auf Erfolgskurs. Zudem unterstütze der jüngste Rückgang der Ölpreise das Wirtschaftswachstum. Die Währungshüter erwarten, dass die Inflation im Währungsraum in den nächsten Monaten weiter niedrig bleibt. Zum Jahresende hin rechnen sie dann aber mit einem Anstieg der Teuerung.

Die Preise in der Euro-Zone waren im Juni lediglich um 0,2 Prozent gestiegen. Die EZB steuert mittelfristig aber eine Teuerung von knapp zwei Prozent an, die sie als ideal für die Wirtschaftsentwicklung betrachtet.

Seit März pumpen die EZB und die nationalen Notenbanken mit einem grossangelegten Anleihen-Kaufprogramm Woche für Woche Milliarden in das Finanzsystem. Das Gesamtprogramm soll bis September 2016 laufen und einen Umfang von 1,14 Billionen Euro haben.

Das Ziel von EZB-Präsident Mario Draghi: Banken sollen aus Engagements in solche Papiere hinausgedrängt werden und stattdessen mehr Kredite an die Wirtschaft ausreichen. Konjunktur und auch Inflation sollen so angeschoben werden. (slw/sda)

Erstellt: 30.07.2015, 16:19 Uhr

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