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«Die Eurozone ist das Ende der Demokratie»

Sahra Wagenknecht, Ikone der deutschen Linken, hält den Euro für ein Übel, das untergeht. Dass die Linkspopulistin damit in die Nähe der Rechtspopulisten gerät, stört sie nicht.

«An der europäischen Peripherie verschwindet der Wohlstand», sagt Sahra Wagenknecht. (Archivbild)
«An der europäischen Peripherie verschwindet der Wohlstand», sagt Sahra Wagenknecht. (Archivbild)

Sie sind daran, in der deutschen Linken ein Tabu zu brechen, indem Sie offen den Euro infrage stellen. Was ist der Grund dafür?

Ein Tabu ist das eher für Frau Merkel, die sagt: Scheitert der Euro, scheitert Europa. Was für eine Arroganz! Wir erleben doch gerade, wie Europa im Euro und mit dem Euro scheitert. Wir haben in Griechenland gesehen, wie mithilfe der Europäischen Zentralbank einer demokratisch gewählten Regierung alle Handlungsspielräume abgeschnitten wurden. Wir erleben, wie sich die wirtschaftlichen Ungleichgewichte zwischen den einzelnen Euroländern immer weiter vergrössern, wie Frankreich und Italien deindustrialisiert werden. Da muss man doch über Alternativen nachdenken.

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