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Steuerreform: «Die Hoffnung auf einen toten Kompromiss totgeschlagen»

Ständeräte wie Roberto Zanetti stritten mit Leidenschaft über Unternehmenssteuern. Haben die Bürgerlichen zu viele neue Privilegien für Firmen beschlossen?

Der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti sorgte im Ständerat für Lacher.
Der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti sorgte im Ständerat für Lacher.
Keystone

Humor muss sein, denn sonst erträgt man eine dreistündige Ratsdebatte über die Unternehmenssteuerreform III nur schwer. So mussten die meisten Ständerate gedacht haben, als sie gestern zum zweiten Mal die Reform berieten, nachdem sich die Parlamentskammern nicht einig gewesen waren. So sprach etwa Pirmin Bischof (CVP, SO) von «Lastkähnen auf hoher See», die vom Parlament «ihrem Schicksal überlassen werden, sodass sie Gefahr laufen, im Gewitter einer Volksabstimmung abzusaufen». Roberto Zanetti (SP, SO) provozierte Lacher, als er erklärte, dass mit einem Antrag auf ein besonderes Steuerprivileg die «Hoffnung auf einen bereits toten Kompromiss noch mehr totgeschlagen» werde.

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