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Die Konkurrenz zur Maestro-Karte kommt

Angefangen hat alles mit einem Streit um neue Gebühren. Diesen hat Mastercard, die Markeninhaberin von Maestro, zwar gewonnen. Der Widerstand von Banken und Händlern bringt aber neue Konkurrenz.

Das Monopol ist zu Ende: Ein Maestro-Kartenlesegerät in der Zürcher Migros-Filiale Pünt.
Das Monopol ist zu Ende: Ein Maestro-Kartenlesegerät in der Zürcher Migros-Filiale Pünt.
Keystone

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Sieg für Mastercard, den Plastikgeldriesen, der nicht nur für Kreditkarten, sondern auch für die Maestro-Karte steht. Nach einer fast zwei Jahre dauernden Vorabklärung erlaubt die Wettbewerbskommission, dass Mastercard bei jedem Einkauf, den die Konsumenten mit der Bankkarte bezahlen, einen kleinen Betrag abzweigt. Der eine Teil davon geht als Lizenzgebühr an Markeninhaber Mastercard, der andere landet unter dem Stichwort Entwicklungsgebühr in einem separaten Topf – dem Investitionsfonds. Detailhandel und Zahlungsverarbeiter hatten sich gegen die beiden, wie sie kritisierten, «einseitig eingeführten» Gebühren mit Händen und Füssen gewehrt. Nun müssen sie die neuen Kosten akzeptieren.

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