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Die Kritik an den Luxusbunkern beginnt zu wirken

Mehr Transparenz, schärfere Kontrollen: Das Geschäft der Schweizer Zolllager verändert sich.

Die sogenannten Port Francs sind steuertechnisches Niemandsland: Gebäude des Genfer Zollfreilagers. Foto: Martial Trezini (Keystone)
Die sogenannten Port Francs sind steuertechnisches Niemandsland: Gebäude des Genfer Zollfreilagers. Foto: Martial Trezini (Keystone)

Das Genfer Zollfreilager ist eine der grössten Schatzkammern der Welt: Weinflaschen, Zigarren, Motorräder, Goldbarren, Silberbarren, Münzen, Diamanten, Antiquitäten, Möbel und ganze Kunstsammlungen werden dort in klimatisierten Panzerkammern aufbewahrt. Der Gesamtwert der Kostbarkeiten ist nicht bekannt, in den Medien ist die Rede von bis zu 100 Milliarden Franken. Der Vorteil der sogenannten Ports Francs, die zu 87 Prozent im Eigentum des Kantons Genf stehen: Sie sind steuertechnisches Niemandsland. Wer dort seine Picassos oder seinen Château Pétrus sicher und diskret einlagert, bezahlt keine Einfuhrabgaben und keine Mehrwertsteuer.

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