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«Die meisten Geschädigten sind bürgerliche Wähler»

Jurist Stephan Pöhner erstaunt es, dass sich die Bürgerlichen nicht für einen griffigen Anlegerschutz einsetzen.

Unter bürgerlichen Politikern ­ist man der Überzeugung, das ­geltende Recht schütze Anleger genügend. Wie sehen Sie das?

Mich erstaunt vor allem, dass Bürger­liche dagegen ankämpfen. Denn weitaus die meisten geschädigten Anleger sind bürgerliche Wähler. Es sind Leute, die an Werte wie Anstand, Ehrlichkeit und Korrektheit glaubten und sich von Banken und Vermögensverwaltern missbraucht fühlen. In vielen Fällen trifft es gerade ältere Leute, die ihr Alterskapital risikoarm anlegen wollten, um von einem Teil der Erträge leben zu können.

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