Zum Hauptinhalt springen

Die spanischen Geisterstädte

Millionen von neuen Wohnungen stehen in Spanien leer. Der Regisseur Gereon Wetzel hat einen Dokumentarfilm über die Überbleibsel der Finanzkrise gemacht.

Insgesamt 3,6 Millionen Wohneinheiten stehen in ganz Spanien leer.
Insgesamt 3,6 Millionen Wohneinheiten stehen in ganz Spanien leer.
Gereon Wetzel
Wer nach dem Boom aufräumt, ist unklar. Die meisten Immobilienfirmen sind bankrott.
Wer nach dem Boom aufräumt, ist unklar. Die meisten Immobilienfirmen sind bankrott.
Gereon Wetzel
In der Zwischenzeit wohnen Migranten und ehemalige, nun arbeitslose Bauarbeiter in den Baracken.
In der Zwischenzeit wohnen Migranten und ehemalige, nun arbeitslose Bauarbeiter in den Baracken.
Gereon Wetzel
1 / 11

«Wir werden 650'000 neue Wohnungen in Spanien bauen im nächsten Jahr – das sind mehr als in Frankreich und Deutschland zusammen», versprach der damalige spanische Premierminister José María Aznar am 27. November 2003.

Übrig vom spanischen Traum sind nur die Geisterstädte geblieben. Sie sind über das ganze Land verteilt. Wind zieht durch die halbfertigen Häuser. Ruinen. Sie dienen der Armee als Schiessplatz, obdachlosen Bauarbeitern als Schlafzimmer. Dazwischen grasen Schafherden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.