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«Die Vorlage ist ein Bschiss»

Das Rentenalter der Frauen müsse auf 65 angehoben werden, fordert Jürg Grossen. Foto: Nicole Philipp

Herr Grossen, sind Sie gegen Kompromisse in der Politik?

Wieso? Sowohl Bürgerliche als auch Linke haben nachgegeben.

Die AHV-Rechnung würde für einige Jahre stabilisiert.

Die Gegenleistung von links ist doch, dass die Unternehmenssteuern sinken. Im Gegenzug macht man etwas für die AHV, welche für die unteren Einkommen wichtig ist.

Die Befürworter rechtfertigen die Verknüpfung als «Gegenfinanzierung».

Nach der deutlichen Ablehnung der letzten Unternehmenssteuerreform musste man auf die Gegner zugehen.

Sie kämpfen jetzt mit den Gegnern der Vorlage von ganz links, die sagen, die Steuervorlage sei das Gleiche wie die abgelehnte Unternehmenssteuerreform.

Sie verhindern eine Reform.

Die Vorlage führt immerhin dazu, dass alle Firmen gleich besteuert werden.

Wir machen das aufgrund von internationalem Druck. Bei einer Ablehnung der Vorlage landet die Schweiz auf einer schwarzen Liste.

Er wurde von National- und Ständerat abgesegnet.

Wenn es jetzt schon schwierig war, was schlagen Sie vor bei einem Nein?

Dann werden die SP und die Gewerkschaften wieder dagegen sein.

Wie soll denn die Altersvorsorge reformiert werden?

Wie würden diese Reformen denn aussehen?

Und in der zweiten Säule?