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Dollarkurs frisst EADS den Gewinn weg

München Im Aufschwung des zivilen Luftverkehrs lässt Airbus den US-Konkurrenten Boeing weiter hinter sich und erwartet dieses Jahr mehr als 1000 Bestellungen.

Allerdings verhagelt der schwache Dollar dem europäischen Flugzeugbauer den Gewinn. Wie der Mutterkonzern EADS am Freitag mitteilte, stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um acht Prozent auf 21,9 Milliarden Euro, aber der Gewinn halbierte sich fast auf 109 Millionen Euro. Mit Hinweis auf die vollen Auftragsbücher versprach EADS-Vorstandschef Louis Gallois bessere Zahlen ab nächstem Jahr. Der Auftragseingang des EADS-Konzerns verdoppelte sich im ersten Halbjahr auf 58,1 Milliarden Euro. Kassenschlager ist das neue, treibstoffsparende Kurzstreckenflugzeug A320neo, das in Hamburg und Toulouse gebaut wird. Allein für diese Modellreihe seien 667 Aufträge eingegangen, sagte Gallois. Im Juli bestellte American Airlines weitere 260 Maschinen. In diesem Jahr will EADS 520 bis 530 Passagierflugzeuge ausliefern und rechnet jetzt mit mehr als 1000 Bestellungen. Im übrigen bekräftigte Gallois die Jahresprognose: Der Umsatz soll die 45,8 Milliarden Euro des Vorjahres übertreffen und das Betriebsergebnis vor Einmaleffekten auf dem Niveau des Vorjahres bleiben.

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