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Wie rächt man sich an Banken?

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In der Krise ist der Zorn auf Banken gross. Aber was kann man tun? Zu solchen Themen schweigt die klassische Wirtschaftspresse. Nicht aber die klassische Literatur. Hier ein Auszug aus «Die Strasse der Ölsardinen» des Nobelpreisträgers John Steinbeck, der nebenbei auch einen Tipp zu Lebensmitteln im Büro gibt: «In Docs Arbeitszimmer fand sich ein stets offener Kassenschrank. Einmal wurde er aus Versehen geschlossen. Niemand kannte das Geheimnis der Buchstabenkombination, und drinnen lag eine geöffnete Büchse Ölsardinen und Roquefortkäse! Furchtbare Gerüche entwickelten sich in dem Safe, bis endlich der Schrankfabrikant das Kennwort sandte. Damals entdeckte Doc ein Verfahren, mittels dessen sich jedermann, falls er Bedarf danach hätte, an einer Bank rächen könnte. Er brauchte nur, riet Doc, einen Safe zu mieten, einen ungeräucherten Salm darin zu deponieren und dann für sechs Monate zu verreisen. Was seinen Tresor anging, machte Doc es sich zum Gesetz, nie wieder Nahrungsmittel darin zu verwahren.»

Erstellt: 24.10.2008, 09:50 Uhr

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