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Dürfen Aktionäre ohrfeigen?

Lange wurde die Frage, ob Körperstrafen zulässig sind, nur im Erziehungswesen diskutiert. Seit der verweigerten Entlastung der UBS-Spitze für das Geschäftsjahr 2007 am Mittwoch lässt sich nun auch der Wirtschaftsjournalismus darüber aus. «Schallende Ohrfeige für Marcel Ospel», titelte die «Berner Zeitung» gestern auf ihrer Titelseite. Die NZZ vermutete gar Kollektivstrafe: «Ohrfeige für UBS-Verwaltungsrat.» Dabei hatten die UBS-Aktionäre einzig von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht: Laut Aktienrecht ist die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates «unübertragbare Befugnis» der Generalversammlung. Über die konkrete Umsetzung schweigt sich der einschlägige Artikel aus – aller schlagender Wortbilder zum Trotz.

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