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Was haben wir alles König Heinrich IV. zu verdanken?

Heinrich IV., König von Frankreich und Navarra, geniesst noch heute einen guten Ruf. Er definierte ein zufriedenes Volk damit, dass jeder am Sonntag ein Huhn in der Pfanne haben könne. Im 16. und 17. Jahrhundert, als Heinrich IV. regierte, war das ein Luxus. Die Kanäle, die er bauen liess, sind heute eine Stütze des Bootstourismus. Weniger bekannt ist, dass uns «lo nostre bon rei» (gaskognisch für: «unser guter König») auch den Flirt geschenkt hat. Die erste seiner vielen Lieben war die Gärtnerstochter Fleurette, die er als Prinz jedoch sitzen lassen musste, worauf sie sich ertränkt haben soll. Aus dem Französischen «conter fleurette», eine Frau umschmeicheln, machten die Engländer dann den praktischeren Ausdruck Flirt. Mindestens so wichtig wie das Suppenhuhn und das Kanalnetz.

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