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Draghi schürt auch in Asien Hoffnung - Nikkei schliesst im Plus

Tokio Die Hoffnung auf eine aktivere Rolle der Europäischen Zentralbank in der Euro-Krise hat den Aktienmärkten in Asien zum Wochenschluss Auftrieb gegeben.

An der Leitbörse in Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei- Index am Freitag mit einem Plus von fast 1,5 Prozent auf 8567 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index legte 1,6 Prozent auf 726 Punkte zu. Auch an anderen Börsen in Asien ging es bergauf. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans legte knapp 2,2 Prozent zu. EZB-Präsident Mario Draghi hatte gesagt, die Zentralbank sei innerhalb ihres Mandats bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu erhalten. Das hatte Hoffnung auf ein stärkeres Engagement geweckt und Börsenkurse weltweit angetrieben. In Tokio waren zyklische Werte gefragt, die zuletzt auf den Verkaufslisten gestanden hatten. Investoren trennten sich von defensiven Papieren. Aktien des Baumaschinenherstellers Komatsu gewannen mehr als 3 Prozent. Gefragt waren auch Papiere von Stahlunternehmen wie JFE Holdings, die sich fast 6 Prozent verteuerten. Autohersteller legten ebenfalls zu. Aktien von Toyota gewannen mehr als 2,6 Prozent. Der Konzern ist nach den am Donnerstag vorgelegten Zahlen mit 4,97 Millionen verkauften Fahrzeugen wieder der grösste Autobauer der Welt. Aktien von Honda zogen um fast 3,8 Prozent an. Die Äusserungen Draghis verhalfen auch dem Euro, sich im fernöstlichen Handel zu stabilisieren. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2276 Dollar gehandelt, nachdem er zeitweise auf 1,2330 Dollar getrieben worden war.

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