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Ein Bordellkönig, ein Zuger Anwalt und Tüten voller Schwarzgeld

Ein bekannter Schweizer Jurist war in den Niederlanden in ein Strafverfahren verwickelt.

Spezialisiert auf tiefe Preise: Eines von elf Sex-Etablissements von Jan Bik, hier in Amsterdam. Foto: Hollandse Hougte, Laif
Spezialisiert auf tiefe Preise: Eines von elf Sex-Etablissements von Jan Bik, hier in Amsterdam. Foto: Hollandse Hougte, Laif

Am 30. Januar 2013 starten holländische Steuerfahnder, verstärkt durch Spezialisten der Armee, eine aufwendige Aktion. 300 Ermittler durchsuchen im ganzen Land 30 Gebäude, davon 11 Bordelle. Gleichzeitig überprüfen spanische Polizisten ein Ferienhaus auf Teneriffa. Ziel ist das Sex-Imperium von Jan Bik. Der frühere Buchhändler aus ­Amsterdam hatte 1969 im leerstehenden Obergeschoss seines Ladens sein erstes Bordell eröffnet. Danach stieg er zum bekanntesten Sexclubbetreiber des Landes auf, spezialisierte sich auf tiefe Preise. Holländische Zeitungen druckten seine ­Rabatt-Coupons zum Aus­schneiden.

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