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Einigung mit deutschen Behörden belastet Aktie von Julius Bär

Die Aktien der Privatbank Julius Bär stehen am Donnerstag etwas unter Druck: Gegen 0940 Uhr fallen die Titel um 1,1 Prozent auf 39.21 Franken.

Der Gesamtmarkt legt zeitgleich leicht zu. Analysten zeigten sich zum Teil überrascht darüber, dass das Institut sich mit den deutschen Behörden auf eine einmalige Zahlung von 50 Millionen Euro geeinigt hatte, um ein Steuerverfahren abzuwenden. Die Vereinbarung zeige, wie ernst diese Ermittlungen für Julius Bär seien. «Wir glauben, dass das verwaltete, europäische Vermögen bei Julius Bär unvermindert einem Risiko unterliegt», heisst es einem Kommentar der Bank Vontobel. Die Verrechnungssteuer bleibe unvermindert ein wichtiges Thema und könne erneut Auswirkungen auf das deutsche Vermögen haben. ZKB-Analyst Michael Schwaller bezeichnet die Einigung als Befreiungsschlag in dem für Julius Bär bedeutenden Deutschlandgeschäft. «Die Einigung sollte helfen, die Verunsicherung auf der Kundenseite zu lösen», schreibt er.

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