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Einzig die Pharmabranche exportiert mehr

Der Aussenhandel gab auch im Oktober nach. Besonders die Uhren- und die Maschinenindustrie schwächeln.

Die Pharmaindustrie ist die wichtigste Exportbranche: Eine Apothekerin in Deutschland nimmt Medikamente aus einer Schublade.
Die Pharmaindustrie ist die wichtigste Exportbranche: Eine Apothekerin in Deutschland nimmt Medikamente aus einer Schublade.
Michael Probst, Keystone

Wie in den Vormonaten hat sich der schweizerische Aussenhandel auch im Oktober negativ entwickelt. Ein besonders deutliches Minus zeigten die Uhren- und Maschinenexporte. Importseitig sank die Nachfrage nach Konsumgütern merklich.

Der Oktober zählte allerdings einen Arbeitstag weniger als im Vorjahr. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, stagnierten die Exporte bereinigt um diesen Effekt.

Rekordüberschuss

Die Importe sanken schwächer als in den Vormonaten. Da die Entwicklung der Importe erneut negativer ausfiel als jene der Ausfuhren, resultierte in der Handelsbilanz ein Rekordüberschuss von 4,2 Milliarden Franken.

Die Ausfuhren in der Schweiz gingen im Oktober insgesamt um 4,7 Prozent zurück, preisbereinigt um 1,5 Prozent. Sie beliefen sich auf 18,8 Milliarden Franken. Dabei sanken mit Ausnahme der chemisch-pharmazeutischen Industrie die Ausfuhren sämtlicher Exportindustrien.

Einbruch bei grafischer Industrie

Die Ausfuhren der Pharmaindustrie als wichtigste Exportbranche stiegen arbeitstagsbereinigt um 9,1 Prozent. Mit dem fehlenden Arbeitstag legten sie um 3,4 Prozent zu. Am stärksten brachen mit 19 Prozent und nicht arbeitstagsbereinigt die Ausfuhren der Papier- und grafischen Industrie ein.

Die Uhrenindustrie verzeichnete mit dem fehlenden Arbeitstag einen Rückgang von 12,3 Prozent, die Metallindustrie einen von 12 und die Maschinen- und Elektronikindustrie einen von 11,3 Prozent.

Bei den Importen zeigten Rohöl und Erdölprodukte einen markanten Preisrückgang. Insgesamt gingen die Importe um 11,6 Prozent und preisbereinigt um 5,3 Prozent zurück. Die Einfuhren im Oktober beliefen sich auf 14,7 Milliarden Franken.

SDA/dia

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