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Enttäuschung an asiatischen Börsen über Aussagen von Bernanke

Tokio Äusserungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke zur künftigen Geldpolitik sind an der Tokioter Börse mit Enttäuschung aufgenommen worden.

Der Nikkei-Index ging am Mittwoch nach anfänglichen Kursgewinnen mit einem Minus aus dem Handel. Bernanke bekräftigte in seiner Anhörung vor einem Senatsausschuss lediglich die grundsätzliche Bereitschaft der US-Notenbank (Fed), die schwächelnde Konjunktur und den lahmenden Arbeitsmarkt zu stützen. Neue Wertpapierkäufe der Fed sind unmittelbar offensichtlich nicht geplant. Immerhin wurden Bernankes Äusserungen so interpretiert, dass die Fed später doch noch ein weiteres Aufkaufprogramm starten könnte. Deswegen seien die Investoren nicht ganz so stark enttäuscht, sagte Masayuki Doshida von Rakuten Securities. Der Nikkei-Index mit den 225 Standardarten schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 8726 Punkte. Beim breiter gefassten Topix betrug der Rückgang 0,4 Prozent auf 740 Stellen. An den anderen wichtigen asiatischen Börsen gab es durchweg Verluste. Der MSCI- Index sank um 0,7 Prozent. Wegen eines schwächeren Yen standen vor allem exportorientierte Unternehmen im Interesse der Anleger in Tokio. So stieg der Aktienkurs von Toyota Motor um 0,3 Prozent. Bei den Elektronikkonzernen Sharp und Panasonic gab es Zuwächse von 0,3 Prozent beziehungsweise 0,2 Prozent. An den fernöstlichen Devisenmärkten notierte der Euro etwas schwächer. Er lag bei 1,2279 Dollar, nach 1,2287 Dollar am Dienstagabend in New York.

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