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E.ON verkauft britisches Stromnetz an US-Versorger PPL

Berlin/New York Der deutsche Energiekonzern E.ON verkauft sein britisches Stromnetz für insgesamt 4,7 Milliarden Euro an den US-Versorger PPL.

In dem Preis enthalten seien Verbindlichkeiten von 585 Millionen Euro, teilte E.ON in der Nacht auf Mittwoch mit. «Mit dem vereinbarten Kaufpreis realisieren wir einen exzellenten Wert für E.ON», erklärte Konzernchef Johannes Teyssen. Mit dem Kauf des britischen E.ON-Netzes steigt PPL zum grössten Stromversorger in Grossbritannien auf, wie das US-Unternehmen mitteilte. Die Transaktion solle Anfang April abgeschlossen werden. Der Kaufpreis werde bar gezahlt. Bereits am Dienstag hatte Reuters aus Kreisen erfahren, dass der Entscheid für einen Verkauf an PPL gefallen sei. Der US-Versorger zahlt demnach einen Aufpreis von 28 Prozent auf den sogenannten regulierten Vermögenswert des britischen Stromnetzes von E.ON. E.ON-Chef Teyssen hatte angekündigt, bis Ende 2013 Beteiligungen im Wert von rund 15 Milliarden Euro zu veräussern. Der grösste deutsche Versorger hat das britische Netz bereits vor Monaten zur Disposition gestellt. Über das zweitgrösste Stromnetz Grossbritanniens werden fünf Millionen Kunden versorgt. PPL hatte im vergangenen Jahr bereits für knapp sechs Milliarden Euro die US-Tochter von E.ON erworben. Für das britische E.ON-Netz hatte sich auch der Hongkonger Milliardär Li Ka-shing interessiert.

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