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Erstmals Zwei-Jahres-Anleihe Deutschlands mit negativer Rendite

Frankfurt Anleger haben dem deutschen Staat erstmals für die mittelfristige Verwahrung ihres Kapitals eine kleine Prämie gezahlt.

Nach Angaben der Finanzagentur des Bundes führte eine Auktion zweijähriger Bundesschatzanweisungen Ende Juni zu einer zu einer Durchschnittsrendite von minus 0,06 Prozent. Damit habe der Bund erstmals bei der Ausgabe von ein Jahr oder länger laufenden Papieren eine negative Rendite erzielt, sagte ein Sprecher der Agentur am Mittwoch in Frankfurt am Main. Die bei der Auktion verkauften Bundesschatzanweisungen laufen bis Mitte Juni 2014 und werden nicht verzinst. Nach Angaben des Sprechers wurden für Papiere über hundert Euro im Schnitt 100,12 Euro bezahlt. Bei länger laufenden Papieren des Bundes habe es bislang nur bei Weiterverkäufen auf dem Sekundärmarkt negative Renditen gegeben, sagte der Sprecher weiter. Die Eurokrise hat die Nachfrage nach deutschen Staatspapieren stark erhöht und für den Bund das Schuldenmachen verbilligt.

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