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«Es war wohl ein Kuhhandel»

Bankenanalyst Andreas Venditti erklärt, wieso die UBS im Devisenskandal deutlich besser weggekommen ist als erwartet. Und was das nachträgliche Schuldeingeständnis im Libor-Skandal für die Bank bedeutet.

Diesmal kam die UBS glimpflich davon: Niederlassung der Bank an der Park Avenue in New York.
Diesmal kam die UBS glimpflich davon: Niederlassung der Bank an der Park Avenue in New York.
Martin Ruetschi, Keystone

Die UBS zahlt im Devisenskandal gar keine Busse ans Justizministerium, der US-Notenbank Fed liefert sie 342 Millionen ab. Das ist viel weniger, als man erwartet hat. Woran liegt das?

Das hat ganz klar mit der Zusammenarbeit zwischen der UBS und dem US-Justizministerium zu tun. Die UBS hat den ganzen Devisenskandal aufgedeckt und profitiert darum von einer Kronzeugenregelung. Gleichzeitig muss aber auch die Art der Kooperation im Verlauf der Untersuchung eine Rolle gespielt haben. Das haben wir ja beim Steuerstreit gesehen: Im Fall der Credit Suisse etwa kam das US-Justizministerium zum Schluss, dass die Grossbank nicht ausreichend kooperiert hat. Entsprechend hoch fiel die Busse mit 2,6 Milliarden Dollar aus. Das hat meiner Meinung nach den Ausschlag gegeben.

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