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Etappensieg für britische Banken: Viel Zeit für Reformen

London Die britischen Banken haben bei der geplanten Reform des Finanzsystems einen wichtigen Etappensieg errungen.

Ihnen steht zwar ein tiefgreifender Umbau ins Haus - dieser muss allerdings nicht vor 2019 über die Bühne gehen. Dies geht aus dem am Montag in London vorgelegten Bericht der von der Regierung eingesetzten Kommission unabhängiger Experten hervor. Damit ist es unwahrscheinlich, dass der seit vergangenem Jahr regierende Premierminister David Cameron sein Ziel einer Reform des Bankensektors bis 2015 erreicht. Wichtigster Punkt der neuen Regeln soll eine stärkere Trennung zwischen dem stark von den Märkten abhängigen Geschäft wie dem Investmentbanking und demjenigen mit Privatkunden sein. Die «Financial Times» hatte bereits Anfang September unter Berufung auf Kreise berichtet, dass die Expertenkommission wegen der aktuellen Schuldenkrise und der vielen Probleme den Banken mehr Zeit geben will. Die Banken haben jetzt viel Luft, um sich auf die Änderungen einzustellen und die Regeln möglicherweise aufzuweichen.

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