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EU passt sich der Schweiz an

Die EU will schärfere Richtlinien für Bioprodukte einführen. Die hiesigen Detailhändler begrüssen den Schritt. Unangenehme Folgen aber könnte die Neuerung für die Konsumenten haben.

Gemischte Betriebe mit Bio und konventionellem Anbau soll es wie in der Schweiz auch in der EU nicht mehr geben. Hier der Biohof der Familie Lehner in Rorschacherberg.
Gemischte Betriebe mit Bio und konventionellem Anbau soll es wie in der Schweiz auch in der EU nicht mehr geben. Hier der Biohof der Familie Lehner in Rorschacherberg.
Keystone
Die Grenzwerte bei Pestizidrückständen sollen auf das Niveau von Baby-Nahrung gesenkt werden.
Die Grenzwerte bei Pestizidrückständen sollen auf das Niveau von Baby-Nahrung gesenkt werden.
Keystone
Hält das Label, was es verspricht? Mehr Kontrollen in der EU sollen dies künftig sicherstellen.
Hält das Label, was es verspricht? Mehr Kontrollen in der EU sollen dies künftig sicherstellen.
Keystone
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Die EU will schärfere Vorgaben für Bioprodukte in einer neuen Verordnung durchsetzen. Eine Reaktion auf verschiedene Skandale mit gefälschten oder gar verseuchten Bioprodukten.

Neu sollen etwa Bioproduzenten in ihren Betrieben nicht gleichzeitig auch konventionell produzieren dürfen. Eine Vorgabe, die in der Schweiz die Biobauern bereits heute erfüllen müssen (siehe Kasten «Neue EU-Bio-Richtlinien»). Nicht nur deshalb wird die Entwicklung der EU-Bio-Verordnung auch hierzulande genau beobachtet.

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