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EU plant bessere Überwachung von Finanzkonzernen

Brüssel Finanzkonzerne, die sowohl Bank- als auch Versicherungsdienstleistungen anbieten, sollen in der EU künftig stärker überwacht werden.

Das schlug die EU-Kommission am Montag vor. Die Behörde zieht damit eine Konsequenz aus der schweren Finanzkrise, die in Europa zahlreiche Finanzkonzerne erschütterte. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssen dem Vorschlag noch zustimmen. Neue Regeln können deshalb frühestens im kommenden Jahr in Kraft treten. Die Kommission schlägt vor, dass vor allem die Aufseher in den Mitgliedstaaten mehr Macht erhalten, um die grenzüberschreitend arbeitenden Konzerne - besonders die Muttergesellschaften - zu überwachen. Eingeschaltet werden sollen aber auch die neuen EU- Aufsichtsbehörden für Banken und Versicherungen, die im kommenden Jahr geschaffen werden sollen. Finanzkonglomerate seien aufgrund ihrer Grösse häufig systemisch wichtig für die Wirtschaft, entweder für ein Mitgliedsland oder mehrere oder sogar für die EU als Ganzes, begründete die EU- Kommission ihren Vorstoss.

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