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EU und Grönland einigen sich auf Fischfangquoten

Brüssel Europäische Fischer können auch in den nächsten Jahren in grönländischen Gewässern Fische fangen.

Die EU hat sich mit Grönland auf Fangquoten bis zum Jahr 2015 geeinigt, wie die EU- Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Vor allem den Lachsfisch Kapelan und Nordmeergarnelen dürfen Europas Fischer aus grönländischen Gewässern ziehen. Insgesamt sind es 85'765 Tonnen an Fisch und sonstigen Meerestieren, die europäische Flotten zwischen 2013 und 2015 pro Jahr um Grönland fischen dürfen. Dies sind rund 6000 Tonnen weniger als unter den aktuell geltenden Regeln. Im Gegenzug bezahlt die EU jährlich 17,8 Millionen Euro an Grönland. Das Geld fliesst teilweise in die Unterstützung der lokalen Fischwirtschaft. Europäische Fischer müssen zudem eine Gebühr zahlen, wenn sie vor Grönland die Netze auswerfen. Die Insel gehört zu Dänemark, hat aber eine eigene Regierung. Der Fischfang ist die Haupteinnahmequelle für die auf der Insel heimischen Menschen.

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