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EU und Schweiz beenden Streit um Holdingsteuern

Der Konflikt mit Brüssel um Schweizer Steuerregime und Gegenmassnahmen von EU-Staaten ist vorbei. Ein Land hat sich bis zuletzt quergestellt.

Wenn Konzerngewinne aus dem Ausland deutlich niedriger besteuert werden als für einheimische Unternehmen in der Schweiz sonst üblich, ist das aus Sicht der EU diskriminierend: Die Fahnen der Schweiz und der EU spiegeln sich in einem Bürogebäude in Zug.
Wenn Konzerngewinne aus dem Ausland deutlich niedriger besteuert werden als für einheimische Unternehmen in der Schweiz sonst üblich, ist das aus Sicht der EU diskriminierend: Die Fahnen der Schweiz und der EU spiegeln sich in einem Bürogebäude in Zug.
Keystone

Nun klappt es doch noch: Die EU und die Schweiz werden diesen Monat ihren jahrelangen Streit um Steuerprivilegien für ausländische Konzerne beilegen. Am Freitag hat auch Italien als letzter Mitgliedstaat einem Entwurf für eine gemeinsame Friedensvereinbarung mit der Schweiz zugestimmt.

Die EU-Kommission hat das «Memorandum of Understanding» in den letzten Monaten im Dialog mit der Schweiz ausgearbeitet. Konkret stellt die Schweiz in Aussicht, fünf umstrittene Steuerregime abzuschaffen. Es geht dabei auf kantonaler Ebene um die Holding- und Verwaltungsgesellschaften sowie um gemischte Gesellschaften. Auf Bundesebene sollen die sogenannten Prinzipalgesellschaften und das Regime «Swiss Finance Branche» verschwinden.

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